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    Citizen Science-Tag

Hanse.Quellen.Lesen!

Citizen Science-Tag der FGHO im Hansemuseum

12. Juni: Ein Tag mit der Hanse

"...für mehr Hansewissen in und mit der Öffentlichkeit!"

Hansegeschichte ist ein populäres Thema: Der so weitreichende Zusammenschluss von Städten über Jahrhunderte beeindruckt und beschäftigt Forscher:innen und Bürger:innen gleichermaßen, in Deutschland und weltweit. Die Beschäftigung mit den Originalhandschriften, aus denen wir unser Wissen über dieses faszinierende historische Phänomen mit so weitreichender Wirkung ziehen, liegt dabei bislang fest in den Händen von Hansehistoriker:innen.

Mit dem Projekt “Hanse.Quellen.Lesen!” geht die Forschungsstelle für die Geschichte der Hanse und des Ostseeraums (FGHO) in Kooperation mit dem Archiv der Hansestadt Lübeck (AHL) neue Wege. Zuerst im Frühjahr 2020 wurden Bürger:innen eingeladen, sich an der Erschließung noch nicht veröffentlichter, bislang alleine in Archiven zugänglicher Handschriften zur Hansegeschichte zu beteiligen. Die digitalisierten Quellen stellte das Archiv bereit. Unter Nutzung der EU-geförderten Software ‘Transkribus’ zur Arbeit mit historischen Handschriften konnten hier erstmals in der hansischen Geschichtsschreibung Bürger:innen in den Forschungsprozess eingebunden warden. Inzwischen läuft “Hanse.Quellen.Lesen!” in der zweiten Runde und soll auch in Zukunft fortgeführt werden, um der Öffentlichkeit Einblicke in die Hanseforschung zu ermöglichen und zugleich der Forschung mehr Quellenmaterial zugänglich zu machen.

Mit dem ersten Hanse.Quellen.Lesen! Citizen Science-Tag wollen wir die Begegnung zwischen Forscher:innen, Bürger:innen und natürlich den Quellen ermöglichen, wir wollen Rückschau halten auf die bisherige Zusammenarbeit, auch gemeinsam aus den Quellen lernen. Neue Citizen Scientists haben die Möglichkeit, sich mit dem Projekt und der Arbeit an den Quellen vertraut zu machen. ‘Alte Ha(n)sen’ können sich mit Hintergründen der erschlossenen Quellen intensive auseinandersetzen und gemeinsam, auch mit Historiker:innen und Studierenden, die Beobachtungen aus der Quellenlektüre miteinander diskutieren. 

Das Programm wird in Kürze hier veröffentlicht!