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  • Kooperationen

Wichtiger Teil der Arbeit der FGHO ist neben der Durchführung eigener Forschungsprojekte auch die Vernetzung beziehungsweise Zusammenarbeit mit Forscher:innen über Kooperationen. Auf dieser Seite finden Sie unsere laufenden Kooperationen.

Archiv der Hansestadt Lübeck

Seit vielen Jahren arbeiten wir eng mit dem Stadtarchiv Lübeck zusammen, beispielsweise im Rahmen unseres Citizen-Science-Projekts »Hanse.Quellen.Lesen!«.

Archiv der Hansestadt Lübeck

Unlocking Upcycled Medieval Data: North Sea Networks, People, and Commodities in the London Customs Accounts 1380–1560

Laufzeit: April 2025 bis März 2027

»Unlocking Upcycled Medieval Data« ist ein britisch-deutsches Gemeinschaftsprojekt. Ziel ist die Erschließung einer einzigartigen Sammlung mittelalterlicher Quellen zur Geschichte des britisch-deutschen Handels: der »London Customs Accounts« (LCA). Diese Londoner Zollbücher bilden die wahrscheinlich größte erhaltene fortlaufende Sammlung mittelalterlicher Handelsdokumente in Europa. Das Projekt wird den Wissensstand über vormoderne Handelsnetzwerke und Wirtschaftsformen durch die erste umfassende Analyse der LCA erheblich erweitern. Einen kleinen Einblick in die Quellen finden Sie auf YouTube.

Die Federführung des von der DFG geförderten Projekts liegt an der Universität Bamberg, die FGHO ist unterstützend dabei.

Projektseite »Unlocking Upcycled Medieval Data«

Deutscher Historischer Städteatlas: Lübeck

Laufzeit: seit Oktober 2025

Das Institut für vergleichende Städtegeschichte (IStG) an der Universität Münster hat bereits für mehrere Orte historische Atlanten veröffentlicht (darunter auch die Hansestädte Braunschweig, Dortmund und Magdeburg).

In das aktuell laufende Projekt für Lübeck ist die FGHO eingebunden.

Projektseite »Deutscher Historischer Städteatlas«

HansaWomen: Women among the Hansa in Bergen

Laufzeit: Januar 2026 bis Dezember 2029

»HansaWomen« untersucht die Rolle der Frauen im Leben und im Handel der Mitglieder der hanseatischen Gemeinschaft in Bergen vom Mittelalter bis ins 18. Jahrhundert. Das Projekt zielt darauf ab, ein umfassendes und differenzierteres Verständnis der Rolle von Frauen im Verhältnis zu den Hansekaufleuten zu erlangen. Das Projekt wird die bislang weitgehend übersehenen Frauen in die große Erzählung der Hansegeschichte einbeziehen und hat damit das Potenzial, in diesem ansonsten männerdominierten Forschungsfeld als internationaler Paradigmenwechsel zu dienen. Ziel ist auch die Erstellung einer Ausstellung, die im Hanseatiske Museum Bergen, im Jektefartsmuseet Bodø und im Europäischen Hansemuseum Lübeck gezeigt werden soll.

Die Federführung für »HansaWomen« liegt an der Universität Bergen, die FGHO ist als Partnerinstitution beteiligt.

Projektseite »HansaWomen«

Stadtteilbücherei Düsseldorf-Unterrath

Laufzeit: seit März 2026

Seit dem Frühjahr 2026 ist die Stadtteilbücherei Düsseldorf-Unterrath Teil des FGHO-Projekts »Hanse.Quellen.Lesen!«. Interessierte werden nun auch im Rheinland eingeladen, Quellen zur Hansegeschichte zu erschließen und zu transkribieren. Die Bücherei informiert über das Projekt und unterstützt neue Citizen Scientists bei ihrem Start.

Pressemitteilung der Stadt Düsseldorf

FinCult: Roots and drivers of east-west divisions in Finland

Laufzeit: 2026 bis 2030

In Europa gibt es bis heute eine Teilung zwischen dem ›atlantischen Westen‹ und dem ›eurasischen Osten‹. Diese zeigt sich auch zwischen dem (prä-)historischen und modernen Finnland. FinCult untersucht die Ursachen und Triebkräfte räumlicher Variationen in der immmateriellen und materiellen menschlichen Kultur anhand der finnischen Ost-West-Teilung.

Die FGHO ist wissenschaftlich in das an der Universität Turku (Turun) angesiedelte Forschungsprojekt involviert.

Projektseite »FinCult«