en suchen
  • Hanse.Quellen.Lesen!

Gemeinsam die Spätzeit der Hanse entdecken

Was als klassisches Pandemie-Projekt 2020 entstand, ist inzwischen ein fester Bestandteil der Arbeit der FGHO. In Kooperation mit dem Archiv der Hansestadt Lübeck laden wir dich ein, in unserem Citizen-Science-Projekt historische Dokumente zur hansischen Geschichte des 16. und 17. Jahrhunderts zu transkribieren, das heißt, sie in heute lesbare Schrift zu übertragen.

Wie kann ich mitmachen?

Transkribieren – Tipps & Tricks

  • Transkribus-Tutorial (PDF): Anleitung zur Benutzung von Transkribus im Rahmen des Projekts
  • Transkriptionsrichtlinien (PDF): Um ein einheitliches Ergebnis bei den Transkriptionen zu erreichen, gibt es Richtlinien. Wir bitten neue Nutzer:innen, diese vor Einstieg in das Projekt aufmerksam zu lesen.

Nützliches Wissen

Transkriptions-Sprechstunde

Zum gemeinsamen Besprechen der Transkriptionen veranstalten wir wöchentlich Sprechstunden über Zoom.

Gemeinsam Neues erforschen: Hansequellen und Transkribus

Wir wollen mit euch die Spätzeit der Hansegeschichte erkunden, für die ein Großteil der Quellen noch nicht ediert oder anderweitig veröffentlicht wurde. Die Reihe »Hanserezesse«, eine Zusammenstellung von Quellen zur Hansegeschichte, endet 1537 – unter anderem, weil das zu bearbeitende Material zu umfangreich wurde.

In den ersten beiden Runden »Hanse.Quellen.Lesen!« (April 2020 bis März 2022) konnten wir bereits über 1.500 Seiten des 16. und 17. Jahrhunderts transkribieren. Für »Hanse.Quellen.Lesen! 3.0« nehmen wir uns das 17. Jahrhundert vor. Dieses Mal haben wir 16 Dokumente mit über 700 Seiten aufbereitet, von einsteigerfreundlichen Reinschriften mit klarem Schriftbild (Rezess der Versammlung der neun Hansestädte 1612) bis hin zu kniffeligeren Dokumenten für Fortgeschrittene (Rezess der sechs korrespondierenden Hansestädte 1618).

Historischer Hintergrund

Die Software Transkribus wurde als Hilfsmittel für die Transkription von Handschriften mit dem Ziel entwickelt, auf Grundlage der Abschriften automatisierte Texterkennungen zu erstellen. Dafür muss eine ausreichende Menge an transkribiertem Text (von vergleichbaren Handschriften) vorliegen. Dieser wird benutzt, um ein sogenanntes »Handschriftenmodell« zu trainieren, also Transkribus beizubringen, diese spezielle Schrift automatisch zu transkribieren. An der FGHO testen wir das Programm in unserem Tagfahrten-Projekt.

Die Projektergebnisse werden unter einer CC-BY-Lizenz (4.0) auf einer Transkribus Site publiziert, sodass sie von Wissenschaft und Öffentlichkeit frei verwendet und genutzt werden können.

Ergebnisse: Die Rezesse niederdeutscher Städtetage