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Hanse.Quellen.Lesen!
Die Spätzeit der Hanse gemeinsam entdecken

Wir wollen mit euch die Spätzeit der Hansegeschichte erkunden, für die ein Großteil der Quellen noch nicht ediert oder anderweitig veröffentlicht wurden. Die Reihe Hanserezesse, eine Zusammenstellung von Quellen zur Hansegeschichte, endet 1537 - u. a. da das zu bearbeitende Material zu umfangreich wurde. Für das 17. Jahrhundert konnten wir in der ersten Runde Hanse.Quellen.Lesen! (April-Juni 2020) bereits über 200 Seiten transkribieren. Für Hanse.Quellen.Lesen! 2.0 nehmen wir uns das 16. Jahrhundert vor. Dieses Mal haben wir zehn Dokumente mit über 1300 Seiten aufbereitet, von einsteigerfreundlichen Reinschriften mit klarem Schriftbild (Rezess der Versammlung der wendischen Städte von 1542, Hansetag von 1584) bis hin zu Entwürfen mit zahlreichen Anmerkungen, Streichungen und Korrekturen für Profis (Hanserezess 1572). 

Die Software Transkribus wurde entwickelt als Hilfsmittel für die Transkription von Handschriften mit dem Ziel, auf Grundlage der Abschriften automatisierte Texterkennungen zu erstellen. Dafür muss eine ausreichende Menge an transkribiertem Text (von vergleichbaren Handschriften) vorliegen, den man benutzen kann, um ein sogenanntes „Handschriftenmodell“ zu trainieren, also Transkribus beizubringen diese spezielle Schrift automatisch zu transkribieren. An der FGHO testen wir dieses Programm in unserem Tagfahrten-Projekt.

Üben könnt ihr transkribieren übrigens auch hier, auf der Seite von Ad fontes.

 

Hansequellen gemeinsam transkribieren: Wie kann ich mitmachen?