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Hanse.Quellen.Lesen!
Die Spätzeit der Hanse gemeinsam entdecken

Für alle Quellenliebhaber:innen und Fans der Hansegeschichte hatten wir in Kooperation mit dem Archiv der Hansestadt Lübeck zu Beginn der Corona Krise ein digitales Angebot zusammengestellt! Gemeinsam mit euch haben wir mithilfe des Programms Transkribus Archivdokumente transkribiert. 

Transkribus wurde als Hilfsmittel für die Transkription von Handschriften entwickelt, mit dem Ziel, auf Grundlage der Abschriften automatisierte Texterkennungen zu erstellen. Dafür muss eine ausreichende Menge an transkribiertem Text (von vergleichbaren Handschriften) vorliegen, den man benutzen kann, um ein sogenanntes „Handschriftenmodell“ zu trainieren, also Transkribus beizubringen diese spezielle Schrift automatisch zu transkribieren. 

Die erste Projektphase, in der wir die Spätzeit der Hanse erkundet haben, ist am 30. Juni 2020 erfolgreich abgeschlossen worden. Unsere Erwartungen wurden weit übertroffen: Tatsächlich wurden dank euch sämtliche von uns bereitgestellten Quellen vollständig transkribiert! Dafür an dieser Stelle ganz herzlichen Dank an alle Teilnehmer:innen an Hanse.Quellen.Lesen!
Besonders bedanken möchten wir uns bei Hendrik Buhr, Dr. Bruno Hermann Kruse sowie Gerhard Szperalski für Ihr großes Engagement beim Transkribieren der Quellen sowie bei Dr. Magnus Ressel für seine Mithilfe bei Durchsicht und Vereinheitlichung der Transkriptionen!

Nachdem die finale Redaktion der Transkriptionen abgeschlossen ist, wird an diesen Transkriptionen mittels Transkribus ein Modell einer automatischen Handschriftenerkennung trainiert. Das Projekt und seine Ergebnisse werden auf der FGHO Homepage dokumentiert sowie im Rahmen der Vortragsreihe „Handel, Geld und Politik“ am 13. Oktober 2020 am Europäischen Hansemuseum in Lübeck vorgestellt.

Für den Herbst 2020 ist zudem eine Fortsetzung von Hanse.Quellen.Lesen! mit neuen Quellen geplant. Auch hierüber werden wir über unsere Homepage und Social Media Kanäle informieren. Bleibt dran!