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    Die Forschungsstelle
Foto: Olaf Malzahn

 


 

Die Forschungsstelle für die Geschichte der Hanse und des Ostseeraums (FGHO) besteht seit 1993 und wurde 1997 an das Archiv der Hansestadt Lübeck angegliedert. Mit der Eröffnung des Europäischen Hansemuseums Lübeck 2015 ist auch die Forschungsstelle hier zu finden. Leiterin der Forschungsstelle ist seit dem 1. Juli 2017 Dr. Angela Huang

Die FGHO  plant und koordiniert historische und interdisziplinäre Forschung im ehemaligen hansischen Wirtschaftsraum von Portugal bis Russland. Sie erarbeitet eigene wissenschaftliche und populärwissenschaftliche Publikationen, veranstaltet Vorträge, unterstützt Medien-Präsentationen für die Öffentlichkeit (Presse, Film und Fernsehen) und war bei der Ausarbeitung der inhaltlichen Konzeption des Europäischen Hansemuseums in Lübeck stark mit eingebunden.

An der FGHO werden Forschungsprojekte zur Geschichte der Hanse und des Ostseeraums durchgeführt und betreut. Neben der eigenen Forschungsarbeit sehen wir eine wichtige Aufgabe darin, Ansprechpartner und Vermittler für internationale Forscher:innen und Forschungseinrichtungen zu sein, deren Themen die Hanseforschung und darüber hinaus nordeuropäische Wirtschaftsgeschichte der Vormoderne berühren. 

Mit Konferenzen, Workshops, Seminaren, Gastforscher:innenaufenthalten und Stipendien möchte die FGHO weiterhin Forscher:innen am Europäischen Hansemuseum zusammenbringen, um einem internationalen Forschungsthema einen gemeinsamen Ort zu geben. Unsere wissenschaftliche Spezialbibliothek steht Forscher:innen auf Anfrage zur Verfügung. 

Nicht zuletzt vertritt die FGHO neben anderen Organisationen, wie dem Hansischen Geschichtsverein, die Hansegeschichte über Lübeck und Deutschland hinaus. Im eigenen Haus trägt die FGHO zur Vermittlung von Forschungsergebnissen bei, durch die Zusammenarbeit mit dem Europäischen Hansemuseum Lübeck im Rahmen von Sonderausstellungen, Vortragsreihen u.v.m.